Ein Überblick über Kampfsportarten

Die meisten Kampfsportarten und Kampfkünste haben einen Bezug zu der Kultur. In Deutschland ist der Kampfsport ein Sammelbegriff für verschiedene Kampfstile, die wir hier vorstellen und erklären wollen. Bei uns ist Boxen, Judo und Ringen recht aktuell und geläufig.

Man sollte aber den Kampfsport und die Kampfkunst differenzieren. So geht es beim Kampfsport darum zu gewinnen und besser zu sein als der Gegner und bei der Kampfkunst geht es mehr um die Selbstverteidigung und die Vermeidung von Konflikten im Vorfeld. Hier werden auch häufig Waffen eingesetzt. Es geht hier mehr um Beweglichkeit, Kraft, Geschwindigkeit oder Selbstdisziplin.

Hier listen wir einige Kampfsportarten und Kampfkünste zur Erklärung einmal auf.

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Judo – Die sanfte Kampfkunst!

kampfsport24-JudoJudo bedeutet “der sanfte Weg”, sprich der moralische Weg ohne Gewalt. Judoka sehen sich als Partner die miteinander kämpfen, ohne sich zu verletzen und erweisen einander Respekt und Achtung.

Grundsätzlich gibt es im Judo zwei Techniken, die Stand- und Bodentechniken. Mithilfe der Standtechnik soll der Gegner auf viele verschiedene Arten zu Boden geworfen werden.

Einen Sieg erzielt ein Judoka, wenn er seinen Gegner auf den Rücken wirft, oder diesen mindestens 30 Sekunden am Boden halten kann. Der Gürtel, genannt Obi, dient als Leistungsnachweis.

Weiß bis Schwarz, was die Gürtelfarben bedeuten:

Jede Farbe des Gürtels steht für einen bestimmten Schüler Grad, den Kyu Grad. Anfänger geben sich mit einem weißen Gürtel zu erkennen. Um seine Leistung zu verbessern, können Gürtelprüfungen absolviert werden.

Mit diesen kann man nach und nach bis zum braunen Gürtel, dem besten Schüler Grad aufsteigen.

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Krafttraining und Kampfsport

kampsport-KrafttrainingIm Kampfsport kommt es neben der richtigen Technik vor allem auf Schnellkraft und Explosivität an, was durch ein ergänzendes Krafttraining gezielt gefördert werden kann.

Dabei ist es allerdings wichtig, das Training mit Hantelstange und Co. kampfsportspezifisch auszulegen, da sich nicht jedes Krafttraining mit dem Kampfsport verträgt.

Welche Faktoren zu beachten sind und wie die kämpferischen Eigenschaften durch gezieltes Krafttraining verbessert werden können, erklärt dieser Artikel.

Schlaghärte, Explosivität und Kraftausdauer durch unterstützendes Krafttraining

Ein regelmäßiges Krafttraining im Bodybuilder-Format, das mit hohen Gewichten und vergleichsweise wenigen Wiederholungen auskommt, ist für den zielstrebigen Kampfsportler definitiv mehr als ungeeignet. Die so erzielten großen Muskeln schränken nämlich nicht nur die Beweglichkeit ein, sondern wirken sich auch negativ auf explosive Bewegungsabläufe aus.

Aus diesem Grund sollte der ambitionierte Kampfsportler bei Kraftübungen – wie beispielsweise dem Bankdrücken – mit deutlich weniger Gewichten arbeiten und entsprechend viele, schnelle Wiederholungen anstreben. Die Schnellkraft bzw. Schlaghärte kann dabei ebenfalls mit einer explosiven Ausführung gefördert werden. Dabei ist es wichtig, die Negativbewegung langsam auszuführen und im Anschluss den positiven Teil der Übung beinahe ruckartig zu absolvieren.

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Zufriedenheit nach der “Offenen Deutschen Kampfsportmeisterschaft”

Vor wenigen Tagen ging die “Offene Deutsche Kampfsportmeisterschaft” in der Dillenburger Oranienhalle zu Ende. Besonders für die Würzburger Kampfschule Sugambrer Fightclub war die Teilnahme von Erfolg gekrönt. Alle angereisten Kampfsportler nahmen eine Medaille mit nach Hause. Dabei feierten die Sportler teilweise ihre bisher größten Erfolge

Der Verlauf der Kampfsportmeisterschaft

Als erstes startete Tyler Felde in der Klasse Kickboxen-Leichtkontakt, die für Jungs geschaffen ist. Nach einer sehr knappen Punktniederlage im Finale konnte er mit der Vizelmeisterschaft seinen größten Erfolg feiern. Wie im vergangenen Jahr gewann Niklas “Achilles” Baumann die beiden Titel in den Gewichtsklassen Kickboxen-Lowkick -50 Kg, wenn auch aufgrund eines Verletzungsabbruchs, und + 50 Kg. In der Klasse Leichtkontakt – 50 Kg erreichte Niklas immerhin den dritten Platz. Nach einem Fehlurteil im Halbfinale nahm Alexander Bopp ebenfalls Bronze mit nach Hause. Neben der Deutschen Vizemeisterschaft für Allkämpfer Lucas Turba konnte sich K1-Juniorenweltmeisterin Pinar Bolat sich zum zweiten Mal den Titel im Kickboxen-Lowkick in der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm sichern.


Kampfsport dient nur im Notfall der Verteidigung

kampfsport-verteidigungKampfsport gehört neben Fußball mit zu den beliebtesten Sportarten unter Jugendlichen.

Die bekanntesten Kampfsportarten sind nach wie vor Karate und Judo. Der Sport belebt nicht nur Körper, Leib und Seele, sondern versetzt Sie auch in die Lage, sich in Gefahrensituationen zu verteidigen.

Hiermit ist selbstverständlich nicht gemeint, dass Sie die erlernten Kampfkünste direkt bei der erstbesten Gelegenheit einsetzen. Sie sollten stets bemüht sein, Rangeleien aus dem Weg zu gehen, und zwar ohne den Einsatz von Kampftechniken.

Der Gesetzgeber hat hier ganz klare Vorstellungen. Setzen Sie die erlernte Kampfkunst grundlos, fahrlässig oder übertrieben ein, werden Sie wesentlich härter bestraft, als bei herkömmlichen Körperverletzungen. Der Kampfsport brauch keine Rambos, sondern gute Kämpfer, die den alten Traditionen des Sports gerecht werden.

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Judo – Siegen durch Nachgeben

kampfsport-judoDer Judo Kampfsport ist in Wahrheit eine sehr sanfte Sportart. Bei dieser Sportart steht vor allem die körperliche Ertüchtigung und die Stärkung des Geistes im Vordergrund und nicht unbedingt die Selbstverteidigung. Im Judo werden die folgenden vier Techniken unterschieden: Die Boden-, Wurf-, Schlag-, und Falltechniken.

Sieg durch Ippon

Der Ippon ist die höchstmögliche Wertung beim Judo. Mit einem Ippon wird ein Kampf sofort gewonnen. Aber wie erzielt man einen Ippon? Das gelingt durch eine Wurftechnik mit der man seinen Gegner auf den Rücken befördert. Dies wird ebenso als Ippon bezeichnet, wie eine Haltetechnik bei der man seinen Kontrahenten 20 Sekunden lang festhält. Die Anwendung einer Würge- oder Hebeltechnik dank der sein Gegner aufgibt ist eine weitere Möglichkeit um einen Ippon zu erzielen. (mehr …)


Faszination Karate

kampfsport-karateSeit Bruce Lee mit seinen herausragenden Fähigkeiten in der japanischen Kampfkunst Karate zur Legende wurde und spätestens als der Film ‘Karate Kid’ die Kinokassen füllte, hielt der asiatische Kampfsport auch Einzug in die westliche Welt. Vor allem immer mehr junge Menschen begeisterten sich von da an für Karate und begannen diesen Kampfsport in sogenannten Dojos unter der Leitung eines Senseis zu lernen.

Die Mischung aus Konzentration, Körperbeherrschung, den Techniken und gegenseitigem Respekt scheint die Faszination für diesen Sport auszumachen. Doch woher stammt diese besondere Kampfkunst?

Körper und Geist im Einklang

Es wird von einem Mönch berichtet, der im China des 6. Jahrhunderts den Mönchen des ShaolinKlosters verschiedene Übungen zur Kräftigung des Körpers beibrachte, um einen Ausgleich zum langen Meditieren im Sitzen zu schaffen. Aus diesen Techniken entstand das Kung Fu, welches Ursprung für viele folgende Kampfkünste sein sollte. Der Ursprung von Karate ist also chinesisch, das heute ausgeübte Karate entstand aber auf der japanischen Insel Okinawa. Aufgrund seiner gefährlichen Wirkung, war das praktizieren lange Zeit verboten und wurde nur heimlich gelehrt.

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